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Der Muldenverleih- eine nützliche Transporthilfe

by Jessica Henry

Da man in der Praxis aus Kostengründen oft mit begrenzten Transportkapazitäten zu kämpfen hat, trägt der Muldenverleih zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit eines Projekts bei gleichbleibenden Fuhrparkkosten bei. Außerdem spart man sich die zeitraubenden Entsorgungsfahrten. Mulden können auch sehr verschiedenartig genutzt werden, man kann damit Material zur Baustelle hin und von der Baustelle wegtransportieren. Dabei ist die Befüllung im Gegensatz zu Ladeflächen von Kraftfahrzeugen durch eine niedrige Seitenwandhöhe vereinfacht, und eine Verunreinigung des Materials oder des Untergrundes kann vermieden werden. Es entstehen für den Fahrer des Lieferfahrzeugs keine Wartezeiten, wie es bei einem normalen Transportfahrzeug der Fall wäre. Auch eine stationär eingesetzte Mulde, die mit einem LKW-Kran immer wieder aufgefüllt entleert wird, ist eine Option.

Die Dimensionen von sogenannten Absetz- oder Schuttmulden sind in der DIN 30720 festgelegt, wo sie mit Typen gekennzeichnet werden. Sondermodelle, die bodennah geöffnet werden, erleichtern bestimmte Arbeiten – und auch für die Bewegung mit Kränen oder für die Entsorgung bzw. Entwässerung von besonders schlammigem Untergrund gibt es beim Muldenverleih, wie er beispielsweise von AES Abfall Entsorgung Sillaber GmbH - Gerda Sillaber angeboten wird, eigene Modelle. Prinzipiell ist ein Fassungsvermögen von 1 bis 40 m² möglich. Für kleinere Mulden sind Spezialanhänger erhältlich, wodurch man sie auch mit einer gewöhnlichen Anhängerkupplung befördern kann. Zur Mulde können auch absperrbare Deckel aus Metall oder Kunststoff angefordert werden, um den Missbrauch als öffentlicher Abfallbehälter zu vermeiden. Außerdem beugt man dadurch einem Ausschwemmen des Inhalts vor.

Die Durchführung des Transports erfolgt durch einen Muldenabsetzkipper. Die Mulde wird mit zwei hydraulischen Hebearmen vom Fahrzeug gehoben und kann auch gekippt oder gedreht werden, um eine günstige Platzierung bei beengten Platzverhältnissen zu ermöglichen. Mindestvorraussetzung dafür sind eine Straßenbreite von 4 Metern sowie eine Durchfahrtshöhe von 5 Metern beim Zubringen, und beim Absetzen zusätzlich eine Raumhöhe von 5 Metern als auch eine Zufahrtsfläche von 18 Metern.

Wer eine Größere Menge an Material braucht oder entsorgen will, und mehr Platz zur Verfügung hat, der kann auch auf Abrollcontainer zurückgreifen. Diese gibt es in der Ausführung auch als Presscontainer, flach oder hoch mit großem Füllvolumen. Hierbei wird mindestens eine Straßenbreite und eine Durchfahrtshöhe von 4 Metern für die Anfahrt benötigt, sowie eine Raumhöhe von 6 Metern und eine Zufahrtsfläche von 20 Metern für die Platzierung vor Ort. Ein erheblicher Nachteil ist in diesem Fall, dass der Abrollcontainer nur über das Heck des Fahrzeugs abgelegt und aufgenommen werden kann und nicht flexibel über die Seite platzierbar ist.

Bei Abfallmulden ist Mülltrennung ein interessantes Stichwort, denn bereits im Vorfeld sortenrein befüllt sind die Entsorgungskosten im Vergleich zur gemischten Mulde um einiges günstiger. So können Bauschutt, Restmüll, Holz, Grünschnitt, Aushub etc. separat und umweltschonend entsorgt werden.

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