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Holzschutz

by Jessica Henry


Mit dem Begriff Holzschutz werden Maßnahmen bezeichnet, die einer Wertminderung oder einer Zerstörung von Hölzern, Holzwerkstoffen oder Holzkonstruktionen entgegenwirken. Verschiedene Produkte und Verfahren gewährleisten den Witterungsschutz, verhüten einen Befall durch Pilze und Insekten und sorgen damit für eine lange Haltbarkeit der Hölzer. Holz zählt zu den natürlichen Werkstoffen und bedarf einer speziellen Behandlung und regelmäßigen Pflege. Viele Anbieter haben sich auf  diese Pflege und den Vertrieb von Holzschutzmitteln spezialisiert, wie beispielsweise die J. Toyfl GesmbH  .
Spezielle Holzschutzlasuren schützen den Werkstoff und veredeln ihn. Holz wird sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eines Gebäudes eingesetzt. Mit einem speziellen Schutz wird das natürliche Material außerdem vor Feuchtigkeit bewahrt. Da auch tierische und pflanzliche Holzschädlinge eine Gefahr für diesen Baustoff darstellen, kommt dem effizienten Holzschutz eine hohe Bedeutung zu. Im Außenbereich sind vor allem Rollläden, Türen, Gartenmöbel oder Zäune aus Holz angefertigt und müssen vor Regen, Frost, zu viel Sonneneinstrahlung und großen Temperaturunterschieden geschützt werden. Dies geschieht im Außenbereich meist durch das Auftragen einer Holzimprägnierung, die nicht auf der Oberfläche verbleibt, sondern auch in die tieferen Holzschichten eindringt. 

Diese Schutzschicht verhindert das Eindringen der Feuchtigkeit sowie das Quellen des Holzes. Gleichzeitig besitzt der Anstrich eine hohe Wirksamkeit gegen pflanzliche und tierische Holzschädlinge. Im Inneren eines Hauses wird Holz zur Gestaltung von Feuchträumen, wie der Sauna oder des Badezimmers verwendet. Dort bildet sich oft Feuchtigkeit, die dem Holz schadet. Holzschutzlasuren verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass das Holz auch nach längerer Zeit noch wie neu aussieht. Spezielle, für den Innenbereich entwickelte Holzschutzmittel auf Ölbasis werden gleichzeitig als Grundierung genutzt. Auch in Dachstühlen wird Holz als Material eingesetzt und ist vor allem Holzschädlingen ausgesetzt. Um diese wirkungsvoll zu beseitigen, kommen Heißluft-Verfahren, die auf Chemie verzichten, zum Einsatz. 

Das speziell für den Dachstuhl entwickelte Heißluftverfahren zählt zu den ökologisch sicheren Methoden. Bei Temperaturen von 55 Grad werden Schädlinge, wie der Hausbock in den Hölzern abgetötet. Diese Bekämpfungsmethoden arbeiten nach dem Prinzip, dass das tierische Eiweiß der Schädlinge ab einer gewissen Temperatur gerinnt und der Schädling dadurch vernichtet wird. Eine Holzschutzbehandlung des Dachstuhls wird mit Heißluftmaschinen durchgeführt. Die Maschinen werden im Dachstuhl aufgebaut und blasen warme Luft über Rohre in den Dachstuhl. Im Garten müssen Holzterrassen und Holzhäuser ebenfalls vor Fäule, Insekten und Witterungseinflüssen geschützt werden. Rohes Holz sollte beschichtet werden. Ist kein ausreichender Schutz vorhanden, wird Holz vor allem im Außenbereich der Zerstörung ausgesetzt. 

Durch regelmäßige Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen wird Holz ausgebleicht und von innen ausgetrocknet. Wird Holz durch Regen oder Nässe feucht, ist ein Befall mit Schimmelpilzen die Folge. Durch das Auftragen von Holzschutzlasuren lassen sich die Folgen der Witterungsschäden mildern und die Haltbarkeit des Holzes erhöhen. Die Lasur dient aber nicht nur dem Schutz, sondern frischt alte Hölzer auf und verschönert die Holzoptik. Da Holz biologisch abbaubar ist, hängt von der Pflege und dem Schutz der Hölzer auch deren Lebensdauer ab. In der Schweiz stehen Holzhäuser, die mehr als 400 Jahre alt sind. Unter günstigen Umständen und mit der richtigen Pflege besitzt Holz demnach eine lange Haltbarkeit. 

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